Mit etwas Geschick und Ausdauer kann man auch selber Pralinen machen. Dazu haben wir Ihnen 10 Tipps zusammen gestellt:

10 Tipps, wie Sie am besten Pralinen selber machen

1. Zeit einplanen

Pralinen sind kein Fastfood. Möchten Sie Pralinen selber machen, sollten Sie daher genügend Zeit einplanen. Eine Ganache herzustellen dauert ca. 30 Minuten, nochmals 30 Minuten benötigen Sie für das temperieren der Kuvertüre, den Überzug und evtl. Verzierungen. Zwischendurch brauchen die Pralinen noch Ruhe- und Trockenzeiten.

Pralinen selber machen

2. beste Zutaten

Pralinen sollen ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis sein. Verwenden Sie daher nur beste Zutaten und nicht „möglichst billige“. Wenn Sie Pralinen selber machen, investieren Sie viel Zeit und Mühe, da sollte das Endprodukt nicht unter minderwertiger Qualität der Zutaten leiden. Vermeiden Sie auch Diätprodukte oder Zutaten mit Halbfetten. Diese enthalten zu viel Wasser für hochwertige Pralinen.

3. Pralinen Werkzeuge und Pralinenformen

Wenn Sie Pralinen selber machen möchten, benötigen Sie für perfekte Ergebnisse auch ein paar spezielle Werkzeuge. Lesen Sie den Artikel zu Pralinenwerkzeuge und Pralinenformen und legen Sie sich alles parat.

4. sauberes Arbeiten

Wenn die Pralinen länger halten sollen, achten Sie darauf, dass Schüsseln, Töpfe, Schneidebretter als auch Ihre Hände möglichst fettfrei, trocken und sauber sind. Reinigen Sie Pralinenformen mit einer Küchenrolle. Sie können auch mit Einweghandschuhen arbeiten.

5. Lagerung der Zutaten

Die meisten Zutaten für die Pralinenherstellung sind empfindlich. Kuvertüre, Marzipan, Nüsse und Nougat sollten dunkel, kühl und trocken lagern. Achten Sie auf Haltbarkeitsdatum, besonders bei Nüssen. Diese können schnell ranzig werden.


6. Umgebungstemperatur

Wenn Sie in der Küche arbeiten, sollte die Raumtemperatur am besten 20° C betragen. Die Zutaten sollten auch Zimmertemperatur haben. Holen Sie Kuvertüre und Sahne rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Die fertige Ganache und die Pralinen sollten auch bei Zimmertemperatur aushärten, nicht in den Kühlschrank oder im Winter nach draußen stellen.

7. Ganache

Während die vorherigen Punkte die Vorbereitung umfassen, wird es jetzt konkret mit Pralinen selber machen. Der erste Schritt ist die Ganache. Die Grundrezeptur besteht aus Kuvertüre und Sahne, einige Rezepte sehen auch Butter vor. Hinzu kommen weitere Inhalte wie Gewürze, Nüsse oder Liköre. Seien Sie bei den Gewürzen nicht zu geizig, ein Teil des Aromas verfliegt nach 3-5 Tagen. Lesen Sie auch den Artikel zur Ganache.


8. Kuvertüre

Nur mit der richtig temperierten Kuvertüre bekommen die Pralinen den richtigen Glanz und eine knackige Schokoladenhülle. Kuvertüre gibt es in Blöcken oder kleine Tropfen. Letztere müssen zwar nicht mehr gehackt werden, verlieren durch die größere Oberfläche auch aber auch bei längerer Lagerung schneller an Geschmack. Ideal sind große Blöcke hochwertiger Kuvertüre, die sie bei Spezialversendern bekommen können. Lesen Sie auch den Artikel zum Kuvertüre temperieren.

Pralinen Verzierungen9. Verzierungen

Wenn die Pralinen Ihren Überzug erhalten haben, können Sie diese noch verzieren. Das können Schokosplitter sein, Mandeln, Hasselnüsse, Walnüsse, … bis hin zu Blattgold. Pralinen-Rezepte liefern Ihnen die passenden Ideen.

10. Lagerung von Pralinen

Wenn Sie Pralinen selber machen, können Sie mit einer Haltbarkeit von mehreren Wochen rechnen. Alkohol kann die Haltbarkeit verlängern, Fruchtfüllungen kann sie verkürzen. Die Pralinen sollten dunkel, kühl und trocken gelagert werden.